Konzept

 â€ž Erkläre mir und ich werde vergessen.
   Zeige mir und ich werde mich erinnern.
   Beteilige mich und ich werde verstehen.“

 Zitat Rene Reichel

 

  Bergfelde, 01.06.2019

Vorstellung Uwe Nötzold

Ich, Uwe Nötzold, bin am 18.10.1968 geboren. Von Beruf bin ich Zimmermann. Ich habe in vier Jahren mit meinem Vater unser Haus ausschließlich in Eigenleistung gebaut.

Als öffentlich gefördete, qualifizierte Kindertagespflegeperson betreue ich seit November 2002 maximal 5 Tageskinder bis zu 4 Jahren.

Ich bin Mitglied des Posaunenchores und des Gemeindekirchenrates unserer evangelischen Kirchengemeinde Bergfelde. Ich musiziere gern auf Posaune oder Saxophon.

Vorstellung Doreen Nötzold

Ich, Doreen Nötzold, bin am 03.11.1971 geboren. Ich bin von Beruf Hotelfachfrau und Organisationsfachkraft für Tagungen, Messen und Kongresse. Außerdem habe ich Abschlüsse als Therapeutin für Hand- und Fußreflexzonenmassagen sowie als Hypnosetherapeutin. Beides biete ich nach meiner Betreuungszeit an.

Seit August 2002 betreue ich als qualifizierte Kindertagespflegeperson bis zu 5 Kinder im Alter zwischen 0 – 4 Jahren. Ich spreche durch meine Ausbildung Russisch und Englisch.

Unsere Familie

Wir haben zwei erwachsene Kinder, die nicht mehr in unserem Haus wohnen.

Beschreibung der Tagespflegestelle

Wir wohnen in unserem Haus in der Lessingstraße 34 in Bergfelde. Angrenzend befindet sich ein Wald und in der Nähe liegen 3 Spielplätze, die wir regelmäßig besuchen. Im Erdgeschoss sind Wohnzimmer und Küche. Ebenfalls eine Garderobe, bildlich gekennzeichnet für jedes Kind und ein Fach für seine persönlichen Sachen.

Im Obergeschoss nutzen wir zwei Spielzimmer, ein großes Zimmer zum Schlafen aber auch Spielen und einen geräumigen Flur. Hier oben befindet sich das Badezimmer, wo sich die Kleinen selbstständig waschen können.

In unserem Garten befindet sich ein abgetrennter Spielbereich.

Die Kinder erleben das Zusammenleben von Mehrgenerationen, denn Oma und Opa Nötzold wohnen auch im Haus. Und sowohl die Kinder als auch die Großeltern erfreuen sich aneinander.

Qualifizierung und Fortbildungen

Die Qualifizierung zur öffentlich geförderten Tagespflegeperson erhielten wir vorwiegend beim Verein Kibeta (Kinderbetreuung in Tagespflege) in Oranienburg. Dazu gehören:

  • Seminar zur 1.Hilfe bei Säuglingen und Kleinkindern
  • Aufbau- und Grundqualifizierungsseminare (thematisiert wurden: Entwicklungspsychologie, Pädagogik, Zusammenarbeit mit Eltern, Kooperation Vernetzung, Pädagogische Angebote / Spielpädagogik, Selbstreflektion)
  • Zertifikat des Bundesverbandes fĂĽr Kindertagespflege als Qualifizierte Tagespflegeperson (Uwe Nötzold – August 2009)
  • Zertifikat des Bundesverbandes fĂĽr Kindertagespflege als Qualifizierte Tagespflegeperson (Doreen Nötzold – Juli 2010)

Weiterbildungen z.B.:

Mehrmals im Jahr Teilnahmen bei Netzwerktreffen der FrĂĽhen Hilfen Oberhavel

> Musik und Bewegung "Trommelspiele" (2019)Quecc Qualifikation
> Quecc - Seminarreihe "Sprache und Kommunikation fĂĽr Tagespflegepersonen - Sprache basic" (2018)
> Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen fĂĽr Kinder (2018)
> Kinderlieder leicht gespielt - Gitarrengrundkurs (2018)
> Forschen mit "Wasser" (2018)
> Gesundheitsförderung in der Kindertagespflege (2017)
> Wertschätzende Kommunikation (2017)
> Musik, Klänge & Farbtöne (2017)
> Nein, das GemĂĽse ess ich nicht (2017)
> Erste Hilfe am Kind [Die Johanniter] (2016)
> Schwierige Erziehungsituationen meistern (2016)
> Puppentheater [EinfĂĽhrung] (2016)
> Lerngeschichten - Von magischen Momenten und sichtbar gemachten Lernerfahrungen (2016)
> Bindungspsychologie in Theorie und Praxis (2016)
> Entspannung erleben - fĂĽr Kinder und TagesmĂĽtter (2015)
> "Zeigt her eure FĂĽĂźe" Beweglich bleiben in der Kindertagespflege (2015)
> Trotzende Kleinkinder sind wie kleine Neandertaler (2015)
> Kleine Projekte mit den Kleinsten - Die Welt mit allen Sinnen entdecken! (2015)
> Montessori Pädagogik (2012)
> Aggressionen bei Kinder (2012)
> Schwimmen mit Kinder (2011)
> Kindeswohlgefährdung (2010)
> Fachtag – Im Dialog von Anfang an – Sprache, Musik und Bewegung (2008)
> „Haus der kleinen Forscher“ – Schwerpunkte Luft sowie Wasser (2008)

Eine regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsseminaren ist für uns selbstverständlich.

 

Schwerpunkte im Angebot / Ziele

Wir fördern unsere Tageskinder in allen sechs Bildungsbereichen der Grundsätze elementarer Bildung.

Dazu gehören:

  • Körper, Bewegung, Gesundheit

-Förderung der Motorik und Feinmotorik durch wöchentliches Turnen (balancieren, klettern, springen)

-reichlich Bewegung an der frischen Luft (im Wald toben, Spielplätze besuchen)

-Gesunde Ernährung (Vollwertkost im Rahmen von Vollverpflegung)

-Sensibilisierung der Kinder für Flora und Fauna durch Spaziergänge im angrenzenden Wald

 

  • Sprache, Kommunikation, Schriftkultur

-Sprache erlernen (ununterbrochene sprachliche Zuwendung zu den Kindern)

-gemeinsames Betrachten von BilderbĂĽchern

-Geschichten erzählen und vorlesen

-Morgenkreis (Lieder singen, reimen)

 

  • Musik

-musikalische Förderung

> singen tanzen und musizieren begleiten uns jeden Tag

> Melodie und Rhythmus vermitteln

> Musikgarten, wöchentlich von uns gestaltet

-Musikinstrumente herstellen

-Gegenstände zu Musikinstrumenten umfunktionieren

 

  • Darstellen; Gestalten

-Farben und Papier anbieten (Fingerfarbe, Wasserfarbe, Buntstifte)geschminkt

-Modelliermasse anbieten (Ton, Knete, Wachs)

-Naturmaterialien sammeln (Muscheln, Blätter, Nüsse, Korken)

-Verkleidungskiste (Schals, HĂĽte, TĂĽcher)

-Puppenspiel mit Handpuppen

  • Mathematik, Naturwissenschaft

-Neugierde wecken für naturwissenschaftliche Zusammenhänge

-Umgang mit Mengen, Zahlen und Größen (z.B. Kastanien umfüllen)

-experimentieren (Teilnahme am "Haus der kleinen Forscher")

            > Umgang mit Lupen, Pipetten, Trichter, Thermometer

-Spiegelbilder betrachten und sich wieder erkennen

 

  • Soziales Leben

-Erlernen von Regeln und Grenzen

-Entwicklung sozialer Kompetenz

> Befindlichkeiten der Anderen respektieren lernen

> schwächere Kinder unterstützen

> Kontakte knĂĽpfen

> Rollenspiele

> mit Fotos basteln (Collage)

> eigenes Fach

-besondere Beachtung der Umgangsformen

-Kinder zur Selbstständigkeit erziehen (allein an- und ausziehen, Sauberkeitserziehung, selbstständiges Essen)

 

 

Grenzsteine der Entwicklung

Was sind die „Grenzsteine der Entwicklung“?

Diese lenken unsere Aufmerksamkeit auf wichtige Entwicklungs- und Bildungsstufen, die in ihrem Verlauf und auf den jeweiligen Altersstufen bei den allermeisten Kindern bestimmte beobachtbare Fähigkeiten hervorbringen.

Die „Grenzsteine der Entwicklung“ sind für das Alter von drei Monaten bis sechs Jahren beschrieben. Dazu zählen: die Körpermotorik, die Hand- Fingermotorik, Die Sprachentwicklung, die kognitive Entwicklung (geistige Entwicklung), die soziale Kompetenz und die emotionale Kompetenz.

Wenn wir Auffälligkeiten entdecken, suchen wir das Elterngespräch.

[Weitere Informationen zu den Grenzsteinen: hier klicken]

 

Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation nach Petermann & Petermann, Koglin

Draufgänger oder Traumtänzer? Die Unterschiede sind oft viel feiner.

Seit 2014 benutzen wir zur Dokumentation zusätzlich o.g. Protokollbögen. Diese sind noch detailierter angelegt. Hier können uns noch spezifischere Fähig- und Fertigkeiten auffallen. Das Kind rückt für den Beobachtungszeitraum ganz besonders in unseren Fokus.

[Weitere Informationen zu Entwicklungsbeobachtung: hier klicken]

 

Elternarbeit

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist ein ganz wichtiger Aspekt, um die bestmögliche Betreuung und Entwicklung des Kindes zu gewährleisten. Hierbei können sich Eltern und Tagespflegeperson austauschen, denn nicht jedes Kind verhält sich in der Betreuung und zu Hause gleich. Hier kann gemeinsam beraten werden, wie das Kind zu unterstützen ist.

  • Entwicklungsgespräche
  • Elterngespräche, auch TĂĽr- und Angelgespräche
  • Grillfeste

 

Eingewöhnung

Zum Eingewöhnen muss einem Kind genügend Zeit gegeben werden. Üblicherweise fühlen sich Kinder innerhalb von vier Wochen auch ohne Eltern sehr wohl.

In der ersten Woche findet ein langsamer Kontakt zwischen dem Kind und uns statt. Dabei begleitet das Kind eine Bezugsperson. Diese können z.B. die Mutter, der Vater, die Oma sein.

In der zweiten Woche versuchen wir nach Möglichkeit eine Trennung. Die Bezugsperson ist dabei telefonisch jederzeit abrufbar.

In der dritten Woche soll sich für das Kind ein regelmäßiger Rhythmus einstellen, so dass es den Vormittag allein mit uns und den anderen Tageskindern verbringt.

Gegen Ende der vierten Woche wird es dann auch bei uns schlafen.

Sicher ist damit der Anfang gemacht.

  

Sauberkeitserziehung

Kinder sind etwa mit 18 Monaten in der Lage zu bemerken, wenn sich Stuhlgang ankĂĽndigt. Meist ziehen sie sich dann etwas zurĂĽck.

Zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag sind dann die Nervenverbindungen zwischen Blase und Hirn angelegt, so dass die Kinder spüren können, wenn die Blase voll ist und drückt. Das ist ein Lernprozess, der einen individuellen Zeitrahmen umfasst.

Sobald ein Kind beginnt sich für das Töpfchen zu interessieren, bestimmt es das Tempo, wie schnell es sauber wird.

Wenn ein Kind gern Töpfchen oder Toilette probieren möchte, so fördern und unterstützen wir das Kind. Im Elterngespräch besprechen wir gemeinsam, wie dem Kind geholfen werden kann.

Sauberkeitserziehung beginnt im Kopf. Wenn das Kind bereit ist, geschieht das häufig innerhalb weniger Wochen. Dann trägt es nur noch zum Schlafen eine Windel. Bis es nachts auch trocken ist, dauert es meist um einiges länger.

 

Ernährung

Wir bieten Vollverpflegung mit ständigen Getränken, Frühstück, Obstmahlzeit, Mittag, Vesper an. (Vollwertkost)

Unser Mittagessen beziehen wir von Löwen Menü.

  

Tagesablauf

 Ă–ffnungszeiten:         Mo – Fr 7.00 – 16.00 Uhr

                                   ggf. auch nach Vereinbarung

 

Wir möchten Sie mitnehmen auf eine Reise durch einen beliebigen Mittwoch.

-          BegrĂĽĂźung der Kinder ab 7 Uhr

-          FrĂĽhstĂĽck um 8.00 Uhr

-          ab ca. 9.00 Uhr Musikgarten

-          anschlieĂźend an die frische Luft

-          Jacken und Schuhe ausziehen, Toilette und waschen

-          11.15 – 12.00 Uhr Mittagessen

-          12.00 Uhr Zähneputzen, evtl. Toilettengänge, Windeln wechseln, SchlafanzĂĽge anziehen

-          12.15 – 14.15 Uhr Mittagsruhe

-          14.15 Uhr wecken und anziehen

-          14.30 Uhr Vesper

-          ab 15.00 Uhr Verabschiedung der Kinder

 

Regelmäßige Veranstaltungen

  • freitags: turnen in der Kita „Am Zauberwald“

Wir nutzen einmal wöchentlich den Bewegungsraum der Kita „Am Zauberwald“, um dort zu turnen. Es besteht eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Kita. So treffen wir dort auch die ehemaligen Kinder regelmäßig. Und da unsere Tageskinder zumeist diese Kita im Anschluss an die Tagespflege besuchen werden, lernen sie auf diesem Weg schon einige Erzieher und Räume kennen.

Beim barfuß Turnen lernen die Kinder klettern und ihren Körper und ihre Fähigkeiten kennen und trainieren. Die Motorik verbessert und trainiert sich bei den Kindern. Sie balancieren, klettern, üben Purzelbäume, auch den Ball fangen und werfen.

  • mittwochs: Musikgarten

Hier gestalten wir mit Hilfe orffscher Musikinstrumente einen Musikgarten. Darin werden Rhythmik und motorische Fähigkeiten der Kinder geschult und das Interesse an der Musik geweckt. Mit kleinen Liedern, Reimen, Kniereitern bereiten wir den Kindern viel Freude.

  • donnerstags: einmal im Monat Kooperation mit dem örtlichen Seniorenheim

Wir besuchen regelmäßig die Senioren im Altersheim, fördern hierbei das Miteinander der Generationen. Die Senioren bereiten stets eine kleine Überraschung für die Kinder vor.

  • montags: einmal im Monat Besuch der Kinderbibliothek Bergfelde

Monatlich besuchen wir die Kinderbibliothek. Dort liest die Bibliothekarin Frau Budzinski erst eine Geschichte anschaulich vor und anschlieĂźend leihen wir uns neue BĂĽcher aus. Hier steht die Sprachentwicklung der Kinder im Vordergrund.

Urlaub und Krankheit

Den Jahresurlaub planen wir immer im Herbst fĂĽr das Folgejahr.

Für den Fall, dass wir selbst erkranken, besteht eine Kooperation mit der Kindertagespflege „Schritt für Schritt“ von Grit Högel, die ebenfalls eine qualifizierte Tagespflegeperson ist. Sofern die Eltern dies wünschen, betreut sie nach Möglichkeit dann unsere Tagespflegekinder, die keine Betreuung innerhalb der eigenen Familie finden konnten.

 

Wir hoffen, Ihnen einen kleinen Einblick in unser Konzept gegeben zu haben und freuen uns über Ihren Kontakt. Wenn Sie noch mehr über unsere Arbeit mit den Kindern erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen einen persönlichen Kontakt.

 

Die Vielfalt des Spiels transportiert in die Musik!

  

Uwe & Doreen Nötzold

Lessingstr. 34

16562 Bergfelde

Tel.: 03303/211204

Internet: www.kindertagespflege-noetzold.de

E-Mail: kontakt[at]kindertagespflege-noetzold[dot]de